Presse

Am 13. Dezember 2013 berichten "Die Westfälischen Nachrichten":

Spendenaktion für Lebens-Mittel-Punkt
Spielzeug für die Kleinen


Zahlreiche Spielzeugspenden gab es am Donnerstag für den Lebens-Mittel-Punkt
Foto: Löbke


Sassenberg - Die Aktion „Spielzeugspende“ vom Lebens-Mittel-Punkt wurde am Donnerstag einmal mehr gut angenommen.
Gespendet wurden gebrauchte Spielwaren, sowie bereits verpackte Neuware. Zu finden waren Spiele,Bücher,Kuscheltiere, Kasperletheater,Puppen und Cityrollers „Da gibt es leider mehr zur Auswahl für die Kleinen im Alter von drei bis sechs Jahren“, sagte Philipp Röhl, der Vorsitzende.
Am Montag und Dienstag werden dann alle gespendeten Spielzeuge in den Räumlichkeiten des Lebens-Mittel-Punktes auf Tischen verteilt und nach verschiedenen Gruppen sortiert.
Insgesamt hilft der gemeinnützige Verein zur Zeit 348 bedürftigen Familien, Alleinerziehenden und Singles aus Sassenberg und Füchtorf mit insgesamt 110 Kindern im Alter von null bis 16 Jahren.
Die Spendenbereitschaft war groß und alle Bedürftigen sowie der Verein, freuen sich über jede einzelne Spende.



"Die Glocke" berichtet am 11. Oktober 2013:

Dank an den Lebens-Mittel-Punkt



Alter und neuer Vorstand des Vereins Lebens-Mittel-Punkt: Philipp Röhl, Christa Bronhagen, Paula von Ketteler-Harkotten, Monika Gröne, Josef Klösener, Hildegard Nährwig, Ludger Hennemann, Helmut Helfers sowie Gerhard Schütz.
Bild: Fabich

Sassenberg / Füchtorf (bf). Zur Generalversammlung des vor drei Jahren gegründeten Lebens-Mittel-Punkts waren die Mitglieder jetzt ins evangelische Gemeindehaus eingeladen worden. Als Erstes wurden Christa Bornhagen und Hildegard Nährwig als „die gute Seelen des Vereins“ mit Blumen geehrt.
„Sie sind Tag und Nacht im Einsatz – und das bereits von Anfang an“, erklärte Vorsitzender Philipp Röhl. 150 Warenkörbe werden Woche für Woche an Bedürftige verteilt, 400 Personen bekommen auf diesem Weg die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln einzudecken. Nach Angaben von Helmut Helfers, Leiter des Amts für soziale Dienste, sind bisher nur ein Viertel der gesetzlich Berechtigten mit einem Bezugsschein ausgestattet. Anträge lägen an vielen Stellen aus. Im Kassenbericht berichtete Gerhard Schütz von 61 Mitgliedern und 80 Ehrenamtlichen, die bereits mehr als 30 000 Körbe verteilt haben. Große und kleine Spenden haben über die vergangenen Jahre die Arbeit des Lebensmittelpunkts erleichtert. Mit einem Zitat von Pastor Michael Prien („Es ist gut, dass es uns gibt, aber schade, dass es uns geben muss“) leitete Philipp Röhl die Wahlen ein. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt und erklärten sich bereit, weiter zu arbeiten. Das Amt des Vorsitzenden bekleidet weiterhin Philipp Röhl, Hildegard Nährwig ist zweite Vorsitzende, als Schriftführer fungiert Helmut Helfer und Gerhard Schütz als Kassierer. Die Organisation vor Ort übernehmen Christa Bornhagen für Sassenberg und Paula von Ketteler-Harkotten die in Füchtorf. Zum Beisitzer wurden Ursula Ostlinning und Ludger Hennemann für Sassenberg sowie Josef Klösener und Monika Gröne für Füchtorf gewählt. Das Vertrauen als Kassenprüfer genießen erneut Reinhild Metten und Walburga Schwienheer. Im Anschluss an die Wahlen erläuterte Helmut Helfers anhand einer Präsentation gesetzliche Hintergründe, um den Ehrenamtlichen ein wenig die Grundlagen zur Erlangung eines Berechtigungsscheins zu verdeutlichen. Die nächsten Termine des Lebens-Mittel-Punkts: Am Sonntag, 20. Oktober, findet ein Kaffeetrinken mit und für alle Kunden des Lebensmittelpunkts in Sassenberg statt. Am Samstag, 7. Dezember, findet von 9 bis 13 Uhr die Aktion „Kauf ein Teil mehr“ vor allen Lebensmittelgeschäften statt. Freiwillige Helfer sind nach Angaben des Vorstandes gern gesehen. Für Donnerstag, 12. Dezember, ist in Sassenberg und Füchtorf der Spielzeugmarkt terminiert. Von 17 bis 19 Uhr können gut erhaltene Spielsachen im Füchtorfer Pfarrheim, und bis 20 Uhr im Pfarrheim Sassenberg abgegeben werden. Am 17. Dezember wird, 18 Uhr, die Spielzeugausgabe in stattfinden.

Auszug aus dem dem Gemeindebrief "Der Gute Hirte" - Ausgabe 4/2013.


Ingrid Stratmann und Giesela Skotarek (v.l) bedienen freundlich ihre Kundschaft Foto: Blanke

Der Mensch im Mittelpunkt"
Lebens-Mittel-Punkt feiert sein fünfjähriges Jubiläum


Knallrote Einkaufskörbe zieren die Regale, auf dem Tresen sind frische Waren appetitlich dekoriert. Freundliche Damen unterschiedlichen Alters verhelfen der Kundschaft zu den gewünschten Waren. Was ein bisschen wie Tante Emma Laden anmutet, ist seit genau fünf Jahren Woche für Woche Anlaufstelle für bedürftige Sassenberger: Der "Lebens-Mittel-Punkt".
Die Initiative entstand um die Jahreswende 2007 /2008. Auf katholischer wie evangelischer Ebene gleichermaßen entwickelte sich die Idee, für bedürftige Bürger in Sassenberg so etwas wie eine "Tafel" einzurichten. Dabei werden Lebensmittel, deren Verfallsdatum kurz bevorsteht, oder Nahrungsmittel mit kleinen Schönheitsfehlern abgeholt und an Bedürftige gegen geringe Kosten verteilt. Bedürftige erhalten günstige Lebensmittel und weniger Lebensmittel müssen sinnlos weggeworfen werden - sowohl sozial wie ökologisch besticht die Idee.
Im Januar 2008 kam passenderweise bei der "Hochzeitsmesse" im Möbelhaus Brameyer der entscheidende Impuls, sich in einem Bund über Konfessionsgrenzen hinweg zusammenzutun. Wenig später kamen Vertreter des Kolping, der beiden Kirchen, des Caritasverbandes sowie der Stadt Sassenberg im evangelischen Gemeindehaus zusammen, um sich an die Arbeit zu machen.
Eine eigene "Tafel" konnte nicht gegründet werden, da es für bereits bestehende Tafeln einen Gebietsschutz gibt. Daher setzten sich alle Beteiligten für eine eigene, Sassenberger Lösung ein. Man traf sich regelmäßig, steckte Wege ab und suchte nach Spendern und Sponsoren, nach Firmen und Menschen, die bereit waren, sich einzusetzen. Hierbei war es wichtig, dass man sich einig war und an einem Strick zog.

Walburga Schwienheer, Maria Tönnemann und Hildegard Hoppe (v.r.) sortieren Waren für die Körbe. Foto: H. Blanke

Bald schon konnte der katholische Pfarrer Rösner passende Räumlichkeiten vorstellen. In der Schlossstraße 5 sollte in den Räumen einer ehemaligen Metzgerei nach Überholung und Ausbau der Wasserversorgung und der Elektroanlage die erste Ausgabestelle eingerichtet werden.
Der Name der neuen Initiative wurde mit viel Sorgfalt ausgewählt. Er sollte alle Aspekte, die den Initiatoren wichtig waren, in sich vereinigen. Schließlich einigte man sich auf das Wortspiel "Lebens-Mittel-Punkt" - eine Verbindung der Gedanken "Lebensmittel" und "Mittelpunkt". Ein entsprechendes Logo wurde entworfen: "Lebens-Mittel-Punkt" - Ökumenische Initiative der Stadt Sassenberg und der Kolping-Familie. Es sollte bei der Initiative der Mensch im Mittelpunkt stehen.
Die Resonanz in der Geschäftswelt auf die Bitte um Unterstützung war sehr erfreulich: Fast alle Lebensmittelmärkte, die Bäckereien Haverkamp, Arenhövel und Thumann, sowie große Produzenten in der Nachbarschaft wie Stockmeyer und Homann waren gerne bereit sich zu beteiligen.
Am 17. Oktober 2008 schließlich startete ein Team von etwa 20 Helfern mit der Ausgabe und verteilte 24 Körbe an bedürftige Menschen. Inzwischen ist der Kreis der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf rund 80 Mitarbeiter angewachsen - davon allein 20 Fahrer.
Auch die Zahl der wöchentlich gefüllten Körbe ist auf 150 gestiegen; damit werden mehr als 400 Einzelpersonen versorgt. Etwa 20 Körbe werden Woche für Woche nach Füchtorf transportiert und im katholischen Pfarrheim zur Abholung bereitgestellt.
Um die Initiative auf eine sichere Basis zu stellen, wurde am 15. Oktober 2010 bei einer Versammlung im evangelischen Gemeindehaus der Lebensmittelpunkt als eingetragener Verein gegründet.
Auch die Anerkennung als gemeinnütziger Verein wurde erreicht, so dass Spenden und Mitgliedsbeiträgesteuerbegünstigt sind. Vorsitzender ist der Kolpingbruder Phillipp Röhl; Pfarrer Andreas Rösner und Pastor Michael Prien betonten mit ihrer Bereitschaft, gemeinsam das Amt des Präses zu übernehmen, die ökumenischen Fundamente des Vereins.
Inzwischen reichten die Räumlichkeiten an der Schlossstraße nicht mehr aus. Ohne Toilette und ohne Heizung waren sie als Arbeitsplatz der Ehrenamtlichen auch kaum noch zumutbar. So wurde die Ausgabestelle in Räume am Klingenhagen2 - 4 verlegt, die mit Einsatz der eigenen Kunden und viel Eigenleistung hergerichtet worden waren.
Durch Spenden der heimischen Wirtschaft,der hiesigen Banken, der Kirchengemeinden und der Stiftung der Gute Hirte konnte früh ein Kühlanhänger angeschafft werden, um leicht verderbliche Waren bedenkenlos transportieren zu können. 2010 kam als Spende der RWE ein Bulli hinzu. Damitkonnten jetzt Fahrten erledigt werden, für die bis dato allein Privatwagen zur Verfügung standen.


Der Bulli, gestiftet von der RWE, tut gute Dienste. Hier liefert er Körbe nach Füchtorf. Helga Teubner und Ilse Hartdorf laden aus.

Inzwischen ist der Verein den Kinderschuhen entwachsen. Neben dem Abholen, Sortieren und Ausgeben der Waren aus den Geschäften haben die Aktiven noch weitere Initiativen gestartet. So werben sie zu Weihnachten und Ostern vor den Geschäften "Kauf ein Teil mehr". Dabei werden die Einkaufenden gebeten, insbesondere haltbare Waren und Drogerieartikel zu erwerben und direkt zu spenden. Speziell für die Kinder wird vor Weihnachten um Spielzeugspenden gebeten, um die Gabentische zu bereichern.
Um Kunde des Lebensmittelpunktes zu werden, muss Bedürftigkeit nachgewiesen werden. Dies erledigt die Stadt. Das nötige Formular ist auch auf der Internetseite des Vereins www.lmpsassenberg.de zu finden. "Bedürftig" im Sinne des Vereines sind dabei nicht allein Harz IVEmpfänger, sondern auch andere Menschen mit niedrigem Einkommen. Sie müssen einen Einkommensnachweis erbringen.
Neben ehrenamtlicher Hilfe kann der Verein auch durch Mitgliedschaft (Mindestbeitrag 15 Euro pro Jahr) oder Spende unterstützt werden. Beitrittsformulare liegen in der Kirche und im Gemeindehaus aus.
H. Blanke / UvB
Foto: Blanke
Sparkasse: BLZ 400 501 50; Konto 134 565 753;
Volksbank: BLZ 412 625 01; Konto 357 010 420 0;



Am 23. Dezember 2011 berichten "Die Westfälischen Nachrichten":


Verpackten die gesammelten Spenden für den Lebensmittelpunkt (v. l.): Annika Höllmann, Philipp Röhl, Leonie Höllmann, Clara Niermann, Paul Wessel, Nikole Balko und Sophie Niermann.Foto:(nn)

Sassenberg - Die Adventszeit nutzten die Schüler der Hauptschule im Herxfeld für eine ganz besondere Spendenaktion zu Gunsten des Lebens-Mittel-Punktes. Dazu hatten sie mehrere Möglichkeiten, auf die die Schulleitung zu Beginn der Adventszeit in einem Schreiben hingewiesen hatte. Darin wurde auch erklärt, was der Lebens-Mittel-Punkt überhaupt macht und für wen die Spenden gedacht sind.
Es wurde angeregt, zum Beispiel ein Lebensmittel zu kaufen, das für den Schüler in Verbindung mit der Weihnachtszeit steht, wie Plätzchen, Schokolade oder Saft. Wer kein Geld ausgeben wollte, der konnte auch einfach ein gut erhaltenes Spielzeug abgeben, das nicht mehr benötigt wurde. Die Schüler konnten aber auch selbst ein Päckchen fertig machen, das dann zur Weihnachtszeit an Bedürftige verteilt wird.
Bis zum Dienstag hatten die Hauptschüler für ihre Spendenaktion Zeit, und das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen. Zahlreiche Päckchen und Lebensmittel kamen zusammen, und Philipp Röhl vom Lebens-Mittel-Punkt freute sich über das tolle Ergebnis. Gemeinsam mit einigen Schülern transportierte er die Geschenke nun ab, um sie rechtzeitig zu Weihnachten an die Bedürftigen zu verteilen.
VON ULRICH LIEBER, WARENDORF






"Die Glocke" berichtet am 29. Juli 2011:

550 Euro für Lebens-Mittel-Punkt
Gartenfreunde sind spendabel



Über die Spende freuen sich (v.l.) Elisabeth Möllmann, Willi Wessel, Philipp Röhl, Hermann- Josef Maas, Reinhard Fischer, Elisabeth Wessel und Monika Gröne.
Bild: Fabich

Füchtorf (bf). Im Juni hatte der Verein der Blumen- und Gartenfreunde beim "Tag der offenen Gartentür" in Füchtorf mehr als 1500 Besucher verzeichnen können. Bei der Nachbesprechung in der Konditorei Thumann zeigten sich die Gartenfreunde entsprechend spendabel.
Vorsitzender Reinhard Fischer bedankte sich bei allen aktiven Teilnehmern und vor allem bei den Gartenbesitzern dafür, dass sie ihre Tore für die zahlreichen Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung geöffnet hatten. Die Frage nach einem schönsten Garten konnte und wollte das Team nicht beantworten, gerade die Vieifalt war das besondere. Die einzelnen Schwerpunkte wie Gemüseanbau, Wasserspiele, Gartendekoration, Pavillon und Bänke und der kindgerechte Garten ergaben eine wirklich sehenswerte Mischung. Aus Sassenberg, Glandorf, Warendorf und Milte waren Gartenfreunde angereist, aber auch aus Münster, Bielefeld und Osnabrück.
Nach Fischers Angaben war die gute Berichterstattung im Vorfeld mit verantwortlich dafür, dass einige Gäste selbst die weiteren Anfahrtswege aus Wesel und Koblenz auf sich genommen hatten. Die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen am Immanuelhaus wurde von den Gästen bei sommerlichem Wetter gern angenommen, und als krönenden Abschluss der Aktion freute sich das Organisationsteam, einen Scheck in Höhe von 550 Euro an Philipp Röhl für den Lebens-Mittel-Punkt übergeben zu können. Das Geld sei gut investiert, so der Vorsitzende der "Sassenberger Tafel".

"Die Glocke" berichtet am 17. Mai 2011:

Spende für Lebens-Mittel-Punkt




Über die Spende für den Lebens-Mittel-Punkt freuen sich (v.l.) Philipp Röhl, Gerhard Schütz, Hermann Schimweg, Hildegard Nährig, Christa Bornhagen und Pfarrer Michael Prien.

Sassenberg (gl). Die VIA-Stiftung der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf unterstützte jetzt wieder die Arbeit des Lebens- Mittei-Punkts mit einer ansehnlichen Geldspende. VIA-Vorstandsmitglied Hermann Schimweg freute sich, dass er Philipp Röhl, Erster Vorsitzender des Lebens-Mittel-Punkts, sowie Pfarrer Michael Prien und einigen ihrer Mitstreiter an der neuen Ausgabesteile am Klingenhagen 2 einen Scheck über 1000 Euro überreichen konnte.
"Hilfe zur Selbsthilfe ist das genossenschaftliche Prinzip", betonte Hermann Schimweg. "Ihr ehrenamtlicher Einsatz zugunsten der leider weiter steigenden Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist von unschätzbarem Wert, denn er sichert den Bedürftigen Lebensmittel für den täglichen Bedarf". "Diese Unterstützung ist für die Menschen überlebenswichtig. Deshalb möchten wir hierbei dem Lebens-Mittel-Punkt finanziell zur Seite stehen", so Schimweg abschließend.









"Die Glocke" berichtet am 20. April 2011:
Aktion gelungen Lebehs-Mittel-Punkt sagt Bürgern Danke


Sassenberg (gl). Der Lebens- Mittel-Punkt möchte sich bei allen Sassenberger Bürgern bedanken, die durch ihre Spende bei der Aktion "Kauf ein Teil mehr" am 9. April dazu beigetragen haben, das Warenangebot für hilfsbedürftige Mitmenschen zu Ostern erheblich zu erweitern.
Der Dank gilt aber auch den vielen ehrenamtichen Helfern, wie den Messdienern und Konfirmanden der katholischen und evangelischen Kirchen, Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde, Füchtorf, der Landjugend, der Kolpingsfamilie Sassenberg und der Katholischen Frauengemeinschaft, die durch ihren fleißigen Einsatz zu einem reibungslosem Ablauf der Aktion beigetragen haben. Der Lebens- Mittel-Punkt wünscht allen Spendern, Helfern und Bürgern ein schönes Osterfest.
Abschiießend weist der Lebens-Mittel-Punkt nochmals darauf hin, dass die Ausgabe vor Ostern bereits am Mittwoch, 20. April, erfolgt.

"Die Glocke" berichtet ausführlich am 15. Dezember 2010:
Lebens-MitteL-Punkt
Schüler zeigen Herz für Familien mit Hilfebedarf



Helfer mit Herz: (v.l.) Marc Scmitz, Fabian Krause, Ohilip Röhl (LMP), Clara Niermann, Lukas Kuhlmann, Lena Nowack und Gerd Schütz wollen
Bedürftige gerade auch vor Weihnachten unterstützen

Sassenberg (gl). Gerade in der Zeit vor Weihnachten sollte in besonderer Weise an die Menschen gedacht werden, die sich immer wieder einschränken müssen, weil sie finanziell nicht gut gestellt sind.
Diesem Anliegen folgten viele SchüIer, aber auch Lehrer der Hauptschule im Herxfeld, und es stapelten sich liebevoll verpackte Geschenke, Spielzeug, Süßigkeiten und Nährmittel verschiedenster Art für den Lebens-Mittel-Punkt, die von den Mitarbeitern jetzt abgeholt wurden.
Die Freude über die weihnachtlichen Gaben spiegelt sich auf den Gesichtern der Beteiligten wider.
"Was Hunger ist, wissen die meisten von uns doch nur, wenn wir mal wieder irgendeine Diät ausprobieren", sagt Philipp Röhl. einer der Gründer des Lebens-Mittel-Punkts. Hunger aus Armut sei aber auch in Sassenberg bittere Realität. Deshalb gibt es seit dem 17. Oktober 2008 auch in Sassenberg eine so genannte Tafel, den "Lebens-Mittel-Punkt".
Die ökumenische Initiative der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Koipingfamilie wurde vor zwei Jahren auf den Weg gebracht. Die Reaktion war erfreulich gut. Aber leider war sie ebenfalls erschreckend gut. 55 Körbe waren es schon beim ersten Mal, die die 60 ehrenamtlichen Mitglieder packen mussten. Heute werden im Stützpunkt am Klingenhagen 2-4 wöchentlich rund 130 Körbe gepackt. Damit versorgt der eingetragene Verein mehr als 300 Einzelpersonen, Familien und Kinder mit zusätzlichem Nahrungsmittelangebot.
Vieles wird gespendet, doch vieles wird noch gebraucht. "Grundnahrungsmittel in erster Linie," sagt Röhl. Denn Nudeln, Reis, Salz, Zucker und Dosenwaren sind lange haltbar - kein Grund für spendende Geschäfte, sie wegen der Haltbarkeit abzugeben. Da ist die Tafel auf andere Quellen angewiesen. Drogerieartikel und andere Artikel des täglichen Bedarfs werden gern genommen. Auch Landwirte sind gefragt: "Haben Sie Überschüsse, die Sie nicht brauchen? Vor allem Kartoffeln aber auch andere Agrarprodukte, können besser helfen, als wenn sie zu Kompost gemacht werden", so Röhl.
Und wenn noch mehr Lebensmittelgeschäfte donnerstags dem Tag des Einsammelns - auf bald ablaufende Milchprodukte verzichten könnten, wäre dies ebenfalls ein großer Gewinn für die Tafel. Genau genommen ein großer Gewinn für die Menschen, die auf die Hilfe angewiesen sind. Nicht unbedingt immer aus Hunger, aber was durch die günstigen Waren aus der Tafei - der Obolus beträgt einen Euro - gespart werden kann, kann für andere Anschaffungen genutzt werden. Kleidung, Schulsachen und vieles mehr benötigen Menschen auch.

Landjugend spendet 2500 EURO
Füchtorf
(lil). Auch die Mitglieder der Landjugend Füchtorf möchten die wichtige Arbeit des Vereins "Lebens-Mittel-Punkt" unterstützen und besuchten daher die Einrichtung in ihren Räumlichkeiten in Sassenberg.
In den Räumen am Klingenhagen 2-4 ließen sich die Jugendlichen von einigen ehrenamtlichen Helfern zeigen, wie die Arbeit des des gemeinnützigen Vereins funktioniert und welche Schritte nötig sind, um die Bedarfsgemeinschaften in den Ortsteilen zu versorgen.
Anschließend überreichten die Jugendlichen dem Verein eine Spende über 2500 EURO aus dem Erlös der Sternsinger- und Tannenbaumaktion des vorigen Jahres, damit gerade jetzt zu Weihnachten die Versorgung sichergestellt werden kann.
In der Vorweihnachtszeit gibt es zudem eine besondere Ausgabe von Spielzeug und weihnachtliche Süßigkeiten (weiterer Bericht auf dieser Seite). Auch sonst kann der Lebens-Mittel-Punkt das Geld gut gebrauchen, wurde doch gerade erst ein Kühlraum angeschafft.



Über die Spende der KLJB freuen sich (v.l) Gerhard Schütz, Philipp Röhl,
Hildegard Nährig Josef Klösener, Michael Strothoff, Pascal Depenwisch
und Katharina Wienker. Bild: Lietmann



HINTERGRUND

Auch wenn der Lebens-Mittel-Punkt hofft, einen Großteil der Bedürftigen in Sassenbeg und Füchtorf über die Tafel informiert zu haben, gibt es noch viele Menschen, die das Angebot nicht nutzen. Sei es aus Unkenntnis oder Scham. "Wir haben in allen Kindergärten und Schulen Informationen verteilt und auch in den Lebensmittelgeschäften ausgelegt," berichtet Röhl. Trotzdem werde sich die Zahl der Anspruchsberechtigten sicher erhöhen. Beratung gibt es beim "Lebens-Mittel-Punkt" zur Ausgabe freitags von 10 von 11 Uhr und beim Sozialamt der Stadt Sassenberg. Menschen, die die Tafel in Anspruch nehmen möchten, können einen Berechtigungsschein beim Amt für soziale Angelegenheiten im Rathaus beantragen. Der Antrag ist ebenfalls auf der Homepage unter www.lmp-sassenberg.de zum Downladen zu finden. Empfänger von Hartz-IV-Leistungen, Sozialhilfe, Grundsicherungsleistungen sowie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz weisen ihre Bedürftigkeit mit dem Leistungsbescheid nach. Personen mit geringem Einkommen müssen Einkommensnachweise beifügen.
Ansprechpartner sind Philipp Röhl, Telefon 0160-90575153 Pfarrer Michael Prien, Telefon 02583-1028 und Pfarrer Andreas Rösner, Telefon 02583-94059.

Am 9. Dezember 2010 berichten "Die Westfälischen Nachrichten":

Sammelten fleißig Spielzeug für den Lebensmittelpunkt (v.l.): Christa Bornhagen, Ingrid Stratmann und Philipp Röhl.Foto: (Bernd Sökeland)

Für 120 Kinder reicht es noch nicht

Sassenberg - Sassenberger für Sassenberger.
Auch am frühen Mittwochabend waren die Türen des Lebensmittelpunktes Sassenberg wieder geöffnet. Gesammelt wurde Spielzeug, das an bedürftige Eltern weitergegeben wird, damit diese ein Weihnachtsgeschenk für ihre Kinder in den Händen halten können.
Im Sassenberger Lebensmittelpunkt und im Füchtorfer Immanuelhaus wurde eifrig gesammelt, um möglichst viel Spielzeug zu erhalten. Auch die Hauptschule im Herxfeld und die Grundschule in Füchtorf haben für diese Spendenaktion ihre Hilfe angekündigt. „Für 120 Kinder reicht das Gesammelte noch nicht“, bemerkt Philipp Röhl, Vorsitzender des Lebensmittelpunktes. Man sei aber gerne bereit, weiterhin Spielzeug entgegen zu nehmen. Zum einen kann man die Möglichkeit ergreifen, während der Öffnungszeiten seine Spende abzugeben und zum anderen per Anruf ein Vorstandsmitglied anrufen, das auch außerhalb der Öffnungszeiten gerne bereit ist, diese zu empfangen, so Röhl weiter.
Außerdem ist jeder Sassenberger, oder Füchtorfer eingeladen Mitglied im Lebensmittelpunkt zu werde, um so eine noch bessere Unterstützung für die Bedürftigen zu ermöglichen.
Röhl verweist auf die Internetpräsenz im Internet unter der alle Informationen zu finden sind:
www.lmp-sassenberg.de



Am 9. Dezember 2010 berichtet "Die Glocke":


Philipp Röhl, Vorsitzender des Lebens-Mittel-Punktes, stellte das neue Logo vor. Bild:dor.

"Kauf-eins-mehr"-Aktion ist ein Erfolg

Sassenberg (dor). Im Bahmen des Kolping-Gedenktags im Sassenberger Pfarrheim gab Philipp Röhl, Erster Vorsitzender des Lebens-Mittel-Punktes, einen Bericht zur aktuellen Lage ab. Wie er sagte, würden zurzeit 140 Bedarfsgemeinschaften - am Anfang waren es 23 - vom Lebens-Mittel-Punkt mit Lebensmitteln unterstützt.
Das entspreche einer Zahl von über 300 Personen, von denen mehr als 100 Kinder seien.
Angesichts dieser Größenordnungen sah man sich aus Platz- und Lagerungsgründen gezungen, erneut umzuziehen. Neue Ausgabestelle des Lebensmittelpunktes ist nun das Gebäude am Klingenhagen 2. Hier habe man die doppelte Fläche zur Verfügung, was die Arbeit sehr erleichtere. RöhI informierte auch darüber, dass aus der anfänglichen ökumenischen Initiative nun ein eingetragener Verein, der "Lebens-Mittel-Punkt e.V. - eine Initiative der Kirchen, Kolpingsfamilie, Stadt Sassenberg" geworden ist. Röhl dankte in diesem Zusammenhang der tatkräftigen Unterstützung der 80 Helfer und Helferinnen, auf die der Verein zurückgreilen kann. Ihr ehrenamtlicher Einsatz sei von großem Wert.
Daher freute er sich ungemein, dass die jüngste Aktion des Vereins "Kauf eins mehr" wieder ein großer Erfolg gewesen ist. "Die Leute haben noch mehr gespendet, als bei den vorigen Aktionen", resümierte Röhl. 30 freiwillige Helfer darunter auch Messdiener, Firmlinge und Landjugend, hatten am Samstag vor den Supermärkten Sassenbergs Stellung bezogen und die Kunden gebeten, einen Lebensmittelartikel mehr zu kaufen und dem Lebensmittelpunkt zu spenden. Nach Worten Röhls sei so viel zusammen gekommen, dass die Waren noch nicht komplett sortiert werden konnten. Der Verein plant schon die nächste Hilfsaktion. Am Donnerstag sammelt der Lebens-Mittel-Punkt von 17 bis 19 Uhr gut erhaltenes Spielzeug. Das soll den bedürftigen Familiel am Freitag für die Kinder mit in die Lebensmittelkörbe gelegt werden.


Am 06. Dezember 2010 berichten "Die Westfälischen" Nachrichten:


Laura Schmitz, Simone Willmann,
Alina Möllers und Thea Dietz (v. l.)
sammelten im Penny Markt.
Foto: (Irmler)


Erfolgreicher Einsatz
Sassenberg/Füchtorf - Dieser Einsatz hatte sich gelohnt. Bei eisigen Temperaturen baten am Samstagmorgen engagierte Erwachsene und Jugendliche um eine Spende für den Lebens-Mittel-Punkt. Unter dem Motto „Kauf eins mehr“ standen sie im Eingangsbereich der Supermärkte in Sassenberg und Füchtorf. „Erstmals mussten sie nicht vorm Eingang stehen bleiben, sondern durften aufgrund der Witterungsbedingungen ins Warme.“
Gefragt waren hierbei Nudeln, Reis, Mehl, Zucker und andere haltbare Artikel. Im Rahmen des Kolpinggedenktags bezeichnete Philipp Röhl die Aktion als großen Erfolg. Röhl dankte den Aktiven für ihren Einsatz und den Spendern für ihre Mithilfe. Des Weiteren bezeichnete der Vorsitzende des „LMP“ die entgegengenommenen Sachspenden als wichtigen Beitrag für die Versorgung der insgesamt circa 140 Bedarfsgemeinschaften.
VON CHRISTOPHER IRMLER




Am 18. Oktober 2010 berichten "Die Westfälischen" Nachrichten:

Der Lebens-Mittelpunkt hat sich von der Initiative zum eingetragenen Verein gemausert. Am Wochenende ist ein Vorstand gewählt worden. Foto:(Schwarzer)


Von der Initiative zum Verein Sassenberg - Seit zwei Jahren gibt es in Sassenberg den Lebens-Mittel-Punkt - eine Initiative der Kolpingsfamilie und der Kirchen, die bedürftige Menschen Woche für Woche mit Lebensmitteln versorgt. Eine Initiative ist der Lebens-Mittel-Punkt seit Freitagabend nicht mehr: Im evangelischen Gemeindehaus gründeten die Mitglieder unter der Leitung von Pastor Michael Prien einen eingetragenen Verein. Zum Vorsitzenden wurde Philipp Röhl gewählt.
„Die Zusammenarbeit zwischen Kolpingverein und Kirchen hat super funktioniert“, so Prien. Trotzdem sei es an der Zeit den Lebens-Mittel-Punkt auf eigene Füße zu stellen. „Wir werden jetzt erwachsen und eigenständig“, so Philipp Röhl. Die Gründung des Vereins habe hauptsächlich verwaltungstechnische Gründe. Man könne jetzt einfacher arbeiten. Zudem habe man mit dem Mitgliedsbeitrag von 15 Euro eine feste Einnahmequelle und sei nicht ausschließlich auf Spenden angewiesen.
Zu Beginn der Vereinsgründung stellte Helmut Helfers die Satzung vor. Darin steht, welchen Zweck der neue Verein verfolgt: Er sammelt nicht mehr benötigte, aber noch verwendungsfähige Nahrungsmittel und andere Gegenstände und führt sie Bedürftigen zu. Zu diesen Lebensmitteln gehören Obst mit kleinen Schönheitsfehlern, Brot vom Vortag, Fehlabfüllungen sowie Produkte kurz vor dem Verfallsdatum. Der Lebens-Mittel-Punkt verfolgt ausschließlich soziale Zwecke und arbeitet ehrenamtlich. Wenn die anfallenden Arbeiten nicht mehr durch ehrenamtliche Arbeit geleistet werden können, kann der Vorstand einen Geschäftsführer oder Hilfspersonal einstellen. Nach dem Verkünden der Satzung hatten die Gäste im Gemeindehaus die Möglichkeit sich auf einer Liste als Mitglieder einzutragen. Knapp 20 Menschen wollten am Samstag Mitglied des neuen Vereins werden.
Anschließend kam der spannende Teil des Abends: Der Vorstand wurde gewählt. Sämtliche Posten wählten die Mitglieder einstimmig. Der Vorsitzende ist Philipp Röhl, seine Stellvertreterin ist Hildegard Nährig. Zum Kassenprüfer wurde Gerhard Schütz gewählt, Helmut Helfers ist Schriftführer. Die vier Beisitzer sind Anni Budde, Ludger Hennemann, Joseph Klösner und Iris Duschel. Die Kassenprüfer sind Walburga Schwienherr und Reinhild Netten. Christa Bornhagen kümmert sich um die Lebensmittelausgabe für Sassenberger Bürger, Paula von Ketteler ist für die Ausgabe von Lebensmitteln in Füchtorf zuständig.
Der Lebens-Mittel-Punkt hat aufregende zwei Jahre hinter sich: Was mit der Ausgabe von rund 30 Lebensmittelkörben begann, hat sich zu einer festen Institution entwickelt. Rund 130 Körbe werden mittlerweile ausgegeben und damit mehr als 300 Einzelpersonen, Familien und Kinder versorgt. Die Räume an der Schlossstraße erwiesen sich als zu klein, um den Besucherströmen gerecht zu werden. Im Sommer zog der Lebens-Mittel-Punkt in die neu angemieteten Räume am Klingenhagen.
VON MATTHIAS SCHWARZER

Am 24. September 2010 berichten "Die Westfälischen" Nachrichten:

Lutz Haverkamp (Leiter regionale Netzdienstleistung RWE), Bürgermeister Josef Uphoff, Manfred Rückhoff (Kommunalbetreuer RWE Rheinland Westfalen Netz AG), Philipp Röhl (Vorsitzender Lebens-Mittel-Punkt), Helmut Helfers (Amt für soziale Angelegenheiten), Pfarrer Michael Prien und Gerhard Schütz (LMP).Foto: (Irmler)

Ideales Fahrzeug für den Transport

Sassenberg - Große Freude herrschte am Mittwoch unter den Verantwortlichen des „Lebens-Mittel-Punkts“. Grund hierfür, dass der Energiekonzern RWE ein ausgedientes Fahrzeug an die ökumenische Initiative spendete. Der VW Transporter war als Monteurfahrzeug im Einsatz und legte in dieser Zeit gut 180 000 Kilometer zurück. Nun wird der T4 aus dem Jahr 2002 für den Transport von Lebensmitteln eingesetzt.
Bislang fuhren Philipp Röhl und andere engagierte Mitbürger mit ihren eigenen Pkw die Firmen und Betriebe ab, um die Spenden einsammeln zu können. „Dieser Bulli ist wie geschaffen für uns“, freut sich Röhl. „Bei Kartoffeln oder Getränken war schnell mal die Belastungsgrenze eines kleinen Pkw erreicht. Wir können uns einfach nur bei der RWE für diese Unterstützung bedanken.“ Schließlich sei dies nicht die erste direkte Hilfe durch den Konzern. Vor zwei Jahren wurde man mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet, im Vorjahr finanzierte RWE einen Kühlwagen.
Auf Seiten des Versorgers beurteilt man die Arbeit des Lebens-Mittel-Punkts sehr positiv. „Wir freuen uns und sind uns sicher, dass dieses Fahrzeug noch lange einen sinnvollen Dienst erfüllt“, so Manfred Rickhoff, Kommunalberater der RWE Rheinland Westfalen Netz AG. „Wir haben für das Fahrzeug keine Verwendung mehr. Schön, dass wir damit eine solch engagierte Initiative unterstützen können.“ Auch Bürgermeister Josef Uphoff hatte lobende Worte parat: „Der Lebens-Mittel-Punkt hat diese Sachinvestition dringend nötig. RWE hat des Öfteren ein offenes Ohr für die Belange des LMP bewiesen.“ VON CHRISTOPHER IRMLER